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Toxische Beziehung loslassen – Selbstwert erkennen (Teil 4)

von | 19 Dez, 2020

In dieser vierteiligen Beitragsreihe habe ich mich umfassend mit dem Thema toxische Beziehungen auseinandergesetzt und möchte nun abschließend darauf eingehen, wie man sich von einer toxischen Partnerschaft lösen kann!

In meinem ersten Beitrag, über die toxische Beziehung, bin ich bereits darauf eingegangen, warum es für die meisten Menschen so schwierig ist, diese Art von Partnerschaft loszulassen. Neben der Tatsache, dass es in toxischen Beziehungen auch viele intensive, schöne Momente gibt und sich die Betroffenen an die liebenswerten Seiten des Partners klammern, bergen toxische Beziehungen auch ein Suchtpotential in sich. Das erlebte emotionale Hoch macht die Betroffenen abhängig, weshalb ihnen die Trennung sehr schwerfällt.
Deshalb möchte ich hier einige Ratschläge an die Hand geben, wie ein Loslassen dennoch gelingen kann.

Die Entscheidung treffen

Der erste Schritt, um sich von einer toxischen Beziehung zu lösen ist, sich selbst einzugestehen, dass man unglücklich ist und damit auch die Entscheidung zu treffen, dass man nicht länger in dieser Art von Partnerschaft leben möchte! Du musst also als erstes für dich selbst entscheiden, dass es für dich so nicht mehr weitergeht und den Mut aufbringen, diese Entscheidung auch in die Tat umzusetzen.

 

Selbstwert in den Mittelpunkt stellen und toxische Beziehung beenden

Um von einer toxischen Beziehung loszulassen, ist es notwendig, den eigenen Selbstwert zu erkennen. Erkenne daher an, dass du mehr wert bist, als ein ungerechter, respektloser Umgang. Gebe dich nicht mit weniger zufrieden als du verdienst, denn jeder sollte in einer Partnerschaft einen liebevollen Umgang erfahren, der auf gleicher Augenhöhe stattfindet!

Maßstäbe setzen

Mache dir Gedanken darüber, was du von einer Partnerschaft erwartest. Wie möchtest du behandelt werden, wie soll der gegenseitige Umgang miteinander stattfinden, wie sollte eure Kommunikation ausfallen. Bleibe dir und deinen Werten treu und mache an der Stelle keine Abstriche!

Familienangehörige und Freunde einbeziehen

Betroffene einer toxischen Partnerschaft teilen ihre negativen Erfahrungen häufig nicht mit nahestehenden Personen. Es ist jedoch ratsam, sich an Freunde und Familienangehörige zu wenden. Diese können als Außenstehende einen ganz anderen Blickwinkel auf die Situation aufzeigen und emotionalen Halt sowie Unterstützung beim Trennungsprozess bieten.

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Quelle: unsplash.com @everythingcaptured

Akzeptanz

Um von einer toxischen Beziehung dauerhaft loslassen zu können, ist es wichtig zu akzeptieren, dass sich weder der Partner noch das Verhältnis zwischen euch ändern wird! Diese Akzeptanz ist äußerst wichtig, um sich selbst keine falschen Hoffnungen zu machen und irgendwelche Hintertürchen offen zu lassen, dass sich eines Tages vielleicht doch noch was ändert. Finde einen Abschluss!

Professionelle Hilfe holen

Manchmal kann es sehr schwer fallen, einen Trennungsprozess alleine zu bewältigen und einen Abschluss nach einer emotional stark herausfordernden Beziehung zu finden. Aus meiner persönlichen, langjährigen Erfahrung als Beziehungscoach kann ich resultieren, dass es für die meisten Betroffenen eine enorme Challenge ist, aus einer toxischen Beziehung herauszukommen. Das hängt damit zusammen, dass man nicht zufällig in solch eine Beziehung hineingeraten ist und daher der Ursache auf den Grund gehen muss. Man muss an der Stelle reflektieren und sich selbst fragen, wie es zu so einem toxischen Verhältnis kommen konnte, welche Aspekte beim Partner als Trigger fungieren und was genau an dem Partner festhalten lässt. Genau hier setze ich bei meiner Arbeit an und unterstütze Betroffene während des gesamten Prozesses, damit ihnen ein positiver Abschluss gelingen kann.

Hier geht es weiter mit der neuen Beitragsreihe: Der Partnerwahl -> 

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